Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung
Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung

Die Begründer der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung
Mäzene für Wissenschaft 1

Die Begründer der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung

Autor: Johannes Gerhardt

„Für Zucker ist er zu dumm, der kann studieren!“, so wird die Äußerung der Seniorin eines Hamburger Handelshauses kolportiert. Offensichtlich brachte ein solches Umfeld der Wissen­schaft nicht gerade besondere Wertschätzung entgegen. Dennoch gelang es Senator Wer­ner von Melle, bei vielen voraus­schau­enden Hamburgern eine Summe von knapp vier Millionen Mark einzusammeln, so dass am 12. April 1907 die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung ins Leben treten konnte. Der „Basisband“ der Reihe „Mäzene für Wissenschaft“ würdigt in Kurzbiographien alle Persönlichkeiten, die sich in der Gründungsphase der Stiftung für diese engagiert haben, sei es finanziell, sei es durch Mitarbeit im Kuratorium. Viele von ihnen sind weit über Hamburg hinaus be­kannt geworden, andere jedoch vollständig in Vergessenheit geraten. Eingeleitet wird die das Buch durch den Essay „Aktuelle Vergangenheit“, der die Begründer der Stiftung in den kulturellen und wissen­schafts­politischen Kontext Hamburgs um die Jahrhundertwende einbettet. Jetzt neu in der 2., komplett überarbeiteten Auflage!

108 Seiten
Preis: 27,80 Euro
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Sophie Christine und Carl Heinrich Laeisz
Mäzene für Wissenschaft 2

Sophie Christine und Carl Heinrich Laeisz

Eine biographische Annäherung an die Zeiten und Themen ihres Lebens
Autor: Johannes Gerhardt

Durch die Rückbenennung der Musikhalle Hamburg in Laeiszhalle im Januar 2005 ist in der Hansestadt ein Name, mit dessen Aussprache so mancher seine Probleme hat, wieder stärker ins Bewusstsein gerückt. Der zweite Band der Schriftenreihe "Mäzene für Wissenschaft" zeichnet das faszinierende Leben von Sophie und Carl Laeisz nach. Beide haben sich als Mäzene nicht nur bei der Stiftung dieses Konzerthauses hervorgetan, sondern gehören auch zu den Donatoren der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung. In ihrem Leben spiegeln sich zentrale Tendenzen hamburgischer Geschichte des 19. Jahrhunderts wider: bürgerliches Engagement sowie Einordnung der Hansestadt in die Weltwirtschaft.

48 Seiten
Preis: 19,80 Euro
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Eduard Lorenz Lorenz-Meyer
Mäzene für Wissenschaft 3

Eduard Lorenz Lorenz-Meyer

Ein Hamburger Kaufmann und Künstler
Autor: Johannes Gerhardt

Die Firma Behn Meyer Deutschland Holding AG & Co. KG mit Hauptsitz am Ballindamm in Hamburg ist eines der traditionsreichsten Handelshäuser der Hansestadt. Sie verkauft u. a. Gummi-Chemikalien für den europäischen Markt. In der Geschichte des Unternehmens hat es eine Reihe bekannter Persönlichkeiten wie Arnold Otto Meyer oder Franz Heinrich Witthoefft gegeben. Eduard Lorenz-Meyer, der zu den Donatoren der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung gehört, hat hingegen immer etwas im Schatten gestanden. Richtet sich der Blick jedoch nicht in erster Linie auf ökonomische Aspekte, sondern berücksichtigt auch politische und kulturelle, so zeigt sich ein äußerst facettenreiches Leben.

52 Seiten
Preis: 19,80 Euro
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Hermann Franz Matthias Mutzenbecher
Mäzene für Wissenschaft 4

Hermann Franz Matthias Mutzenbecher

Ein Hamburger Versicherungsunternehmer
Autor: Hans Joachim Schröder

Die alteingesessene Familie der Mutzenbechers hat im Leben der Hansestadt immer wieder eine wichtige Rolle gespielt. Einer der herausragenden Vertreter der Familie ist Hermann Franz Matthias Mutzenbecher, Donator der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung. Er stand zahlreichen Versicherungsgesellschaften vor und leitete mit seinem jüngeren Bruder Franz Ferdinand in den Jahren zwischen 1901 und 1931 den Mutzenbecher-Konzern, einen Firmenverbund, zu dem u.a. die Albingia Versicherungsgesellschaft gehörte. Die Versicherungsgeschäfte, die das Leben H.F.M. Mutzenbechers bestimmten, sind in ihrem Auf und Ab eine Widerspiegelung weltumspannender Geschichtsverläufe.

64 Seiten
Preis: 19,80 Euro
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Die Brüder Augustus Friedrich und Gustav Adolph Vorwerk
Mäzene für Wissenschaft 5

Die Brüder Augustus Friedrich und Gustav Adolph Vorwerk

Zwei Hamburger Kaufleute
Autor: Hans Joachim Schröder

Nicht nur wegen ihrer besonderen Großzügigkeit, mit der sie als Donatoren die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung unterstützten, sondern auch wegen ihrer kaufmännischen Tätigkeit verdienen die Brüder Augustus Friedrich und Gustav Adolph Vorwerk, dass ihre Biographien näher in den Blick genommen werden. Mit ihrem Vater Georg Friedrich Vorwerk - der Firmen erst in Hamburg, dann in Chile gründete - bildeten sie ein Dreiergespann, dass die hamburgische und die chilenische Wirtschaft auf beispielhafte Weise voranbrachte. In den Stadtteilen Klein Flottbek und Nienstedten ließen sich der Vater und die beiden Söhne Vorwerk stattliche Villen bauen, die bis heute zu den beachtenswerten Bauten Hamburgs zählen.

76 Seiten
Preis: 19,80 Euro
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Albert Ballin
Mäzene für Wissenschaft 6

Albert Ballin

Autor: Johannes Gerhardt

Ein beispielloser Aufstieg: vom dreizehnten Kind eines armen jüdischen Auswandereragenten zum "Souverän der Seefahrt" und "Freund" des Kaisers. Wenig verwunderlich, dass Albert Ballin eine der hervorragendsten Gestalten des wilhelminischen Kaiserreichs war. Von Beginn an sorgte er bei der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, kurz Hapag genannt, für Aufsehen. Diese stieg unter der Führung ihres Managers Ballin zur größten Reederei der Welt auf. Von 1907 bis zu seinem tragischen Tod am 9. November 1918 gehörte Ballin dem Kuratorium der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung an und hat auch hier auf besondere Weise gewirkt. Die vorliegende Biographie zeichnet das außergewöhnliche Leben dieses Mannes nach.

133 Seiten
Preis: 27,80 Euro
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Die englische Übersetzung finden Sie hier.
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Ernst Friedrich Sieveking
Mäzene für Wissenschaft 7

Ernst Friedrich Sieveking

Erster Präsident des Hanseatischen Oberlandesgerichts
Autor: Hans Joachim Schröder

Ernst Friedrich Sieveking zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten der Hamburgischen Geschichte. Schon früh zeigte er besondere Begabungen, so dass er bereits im Alter von knapp 21 Jahren fertig ausgebildeter Jurist war. Anschließend trat er in eine renommierte Anwaltskanzlei ein, die er bald erfolgreich für viele Jahre allein führte. Zu seiner eigentlichen Bestimmung fand er 1879 mit der Ernennung zum ersten Präsidenten des neu gegründeten Hanseatischen Oberlandesgerichts. Bis zu seinem Tod, dreißig Jahre lang, blieb er Präsident, wobei der dem Gericht insbesondere als Seerechtsexperte zu hohem Ansehen verhalf. Daneben setzte er sich engagiert für die Gründung der Hamburger Universität ein, weshalb er auch dem ersten Kuratorium der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung angehörte. Der von drei repräsentativen Gebäuden umgebene Sievekingplatz in Hamburg erinnert bis heute an ihn.

95 Seiten
Preis: 19,80 Euro
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Franz Bach
Mäzene für Wissenschaft 8

Franz Bach

Architekt und Unternehmer
Autor: Carmen Krause

Mit dem 100-jährigen Jubiläum der Mönckebergstraße in der Freien und Hansestadt Hamburg wurde der Öffentlichkeit zuletzt im Jahr 2009 ins Gedächtnis gerufen, wer die Erbauer der großen Kontorhäuser in dieser bemerkenswerten Geschäftsstraße gewesen sind. Franz Bach hat ihre Architektur maßgeblich geprägt. Darüber hinaus war er an verschiedenen anderen Orten der Stadt als Baumeister tätig. Die vorliegende Biographie, die erste über Franz Bach, zeichnet das außergewöhnliche Leben dieses Mannes nach: Sein Talent, seine Architektur und sein Unternehmergeist werden ebenso beleuchtet wie sein soziales und kulturelles Engagement als Hamburger Bürger, der Heinrich Heine und Gottfried Semper eine Gedenkstätte errichtete und 1907 zu den Donatoren der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung gehörte. Franz Bachs Lebensgeschichte ist zugleich ein spannender Streifzug durch die Hamburger Architekturgeschichte im wilhelminischen Kaiserreich.

82 Seiten
Preis: 19,80 Euro
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Alfred Beit
Mäzene für Wissenschaft 9

Alfred Beit

Hamburger und Diamantenkönig
Autor: Henning Albrecht

Ein Finanzgenie hat man Alfred Beit genannt. Als er 1875 nach Südafrika geht, ahnt niemand, dass der Sohn konvertierter Hamburger Juden schon bald einer der reichsten Männer seiner Zeit sein wird - durch die Diamanten von Kimberley und das Gold von Witwatersrand. Als Mitbegründer von De Beers Ltd. und als enger Freund von Cecil Rhodes - dem Motor des britischen Imperialismus im südlichen Afrika - wird er zu einem der kolonialen Väter von Rhodesien. Seit 1898 britischer Staatsbürger, versucht er in den aufkeimenden Konfliketen zwischen Kaiserreich und Empire politisch zu vermitteln - erfolglos. Selbst Kunstsammler ersten Ranges, hat Alfred Beit zahllose gemeinnützige Einrichtungen großzügig unterstützt. Auch die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung verdankt ihre Gründung einer seiner spektakulären Schenkungen. Die erste umfassende Biographie dieses außergewöhnlichen Kaufmanns, Kunstsammlers und international wirkenden Philanthropen. Jetzt neu in der 2., durchgesehenen Auflage!

152 Seiten
Preis: 27,80 Euro
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Hermann Blohm
Mäzene für Wissenschaft 10

Hermann Blohm

Gründer der Werft Blohm & Voss
Autor: Hans Joachim Schröder

Als Gründer der Blohm & Voss-Werft hat Hermann Blohm neben seinem Partner Ernst Voss weit über Hamburg hinaus Bedeutung erlangt.Indem er dem Unternehmen internationale Geltung verschaffte, trug er maßgeblich dazu bei, der Hansestadt als Hafen- und Industriestandort nach 1877  zu einem enormen Aufschwung zu verhelfen. In hanseatischer Zurückhaltung trat der patriarchalische Werftleiter, der seine Firma mit Entschlossenheit und Strenge als Familienunternehmen führte, ganz hinter sein Werk zurück. Nach erheblichen Anfangsschwierigkeiten expandierte die Werft zu einem Großunternehmen. Das Auf und Ab der Werftgeschichte spiegelt die Entwicklung Deutschlands zwischen Gründerzeit, wilhelminischem Machtstreben, Erstem Weltkrieg, Revolution und Neubeginn in der Weimarer Republik. Zugleich und vorrangig wird diese Geschichte in der Biographie von Hermann Blohm lebendig, der zu den frühen Donatoren der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftun gehörte.

126 Seiten
Preis: 27,80 Euro
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Gustav Amsinck
Mäzene für Wissenschaft 11

Gustav Amsinck

Ein Hamburger Großkaufmann in New York
Autor: Constanze Rheinholz

1857 machte sich der junge Hamburger Kaufmann Gustav Amsinck auf den Weg in die Vereinigten Staaten. In der boomenden Metropole New York baute er das "Warencommissions- und Bankgeschäft" seines Bruders mit Geschick, Fleiß und Ideenreichtum aus. Unter seiner Ägide überstand G. Amsinck & Co. Revolten in Südamerika, Betrugsversuche und Schiffsuntergänge. Neben dem Kerngeschäft, vor allem Zucker- und Kaffeehandel, investierte der Merchantbanker auch in neuartige Fassreifenpatente, Fertigbauhäuser und war beim Bau des Panamakanals involviert. Privat schätze Gustav Amsinck die schönen Künste und das Reisen. Als im Jahre 1907 die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung ins Leben trat, gehörte er zu deren wichtigsten Donatoren. Die vorliegende Biographie zeichnet den Aufstieg dieses Mannes nach, der mit hanseatischen Kaufmannstugenden im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu Ansehen und Reichtum gelangte.

90 Seiten
Preis: 19,80 Euro
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Henry P. Newman
Mäzene für Wissenschaft 12

Henry P. Newman

Hamburger Großkaufmann und Mäzen
Autor: Stefanie Busold

Henry P. Newman liebte die Schönen Künste: Im Haus des Hamburger Getreidegroßhändlers, der an seinem Firmenkai revolutionäre Entladetechniken einführte, verkehrten Maler und Dichter. Über viele Jahre trug der Merchantbanker eine außerordentliche Sammlung exquisiter Gemälde zusammen. Darunter befanden sich Arbeiten französischer und deutscher Impressionisten. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, stiftete Henry P. Newman den Lazarettzug C1 und begleitete diesen im Winter 1915/16 nach Bulgarien. Auch für die Wissenschaft engagierte sich der gebildete Kunstliebhaber. Er gehörte zu den Mitgliedern des ersten Kuratoriums der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung. Die vorliegende Biographie zeichnet das Leben dieses Mannes nach, der sich – ganz entgegen dem vorherrschenden Selbstverständnis der hanseatischen Kaufmannschaft – neben seinem Beruf mit Hingabe und Sachverstand der Kunst widmete.

72 Seiten
Preis: 19,80 Euro
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Adolph Lewisohn
Mäzene für Wissenschaft 13

Adolph Lewisohn

Kupfermagnat im "Goldenen Zeitalter"
Autor: Henning Albrecht

"New Yorks wertvollster Bürger" - diesen Ehrentitel hat man Adolph Lewisohn gegeben. Als er 1849 in Hamburg als Sohn orthodoxer Juden und erfolgreicher Kaufleute geboren wird, ist ihm eine Laufbahn als Kaufmann in die Wiege gelegt. Auf der Suche nach persönlicher Freiheit überredet er 1867 seinen strengen Vater, ihn nach New York gehen zu lassen. Dass Lewisohn in den USA als Industrieller in nur zwanzig Jahren ein Millionenvermögen erwirtschaften wird, wäre dem jungen Migranten wie ein Märchen erschienen. Mit Hingabe, Weitsicht und Flexibilität baut er ein Kupferimperium auf. Vier Jahrzehnte lang unterstützt er danach unzählige wohltätige Projekte mit Millionenbeträgen. Auch die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung verdankt ihm eine der größten Schenkungen, die sie bei ihrer Gründung erhielt. Die erste Biographie dieses außergewöhnlich erfolgreichen Kaufmanns, Kunstsammlers und international wirkenden Philanthropen.

148 Seiten
Preis: 27,80 Euro
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Johannes August Lattmann
Mäzene für Wissenschaft 14

Johannes August Lattmann

Sozial und liberal im vordemokratischen Hamburger Senat
Autor: Anton F. Guhl

Johannes August Lattmann spielte eine besondere Rolle in der politischen Kultur Hamburgs. Als Kaufmann ging er zwei Jahrzehnte nach Übersee und stieg zum Teilhaber des New Yorker Handelshauses Gustav Amsinck & Co. auf. Zurück in Hamburg machte er durch großzügige Stiftungen von sich reden. 1907 zählte er zu den Donatoren der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung, deren Kuratorium er in späteren Jahren angehörte. Seine Wahl zum Senator 1912 war ein Novum und wurde nur durch ein Bündnis von liberalem Bürgertum und Sozialdemokratie möglich. Lattmann befürwortete ein plurales Nebeneinander von politischen Standpunkten und Konfessionen, trat für ein gleiches Wahlrecht ein und arbeitete mit Protagonistinnen der Frauenbewegung zusammen. Als er 1919 aus dem Senat schied, wurde er Manager der neu gegründeten Warentreuhand, um für die deutsche Wirtschaft verlorenen Kredit wiederherzustellen. Jetzt neu in der 2., durchgesehenen Auflage!

132 Seiten
Preis: 27,80 Euro
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Heinrich Freiherr von Ohlendorff
Mäzene für Wissenschaft 15

Heinrich Freiherr von Ohlendorff

Ein Hamburger Kaufmann im Spiegel der Tagebücher seiner Ehefrau Elisabeth
Autor: Hans Joachim Schröder

Heinrich von Ohlendorff stieg durch den Handel mit Peru-Guano zu einem der reichsten Kaufleute Hamburgs auf. Mit seiner Frau Elisabeth gründete er eine zwölfköpfige Familie. 1880 begann jene, Tagebuch zu schreiben. Bis zu ihrem Tod füllte sie in staunenswerter Regelmäßigkeit 45 dickleibige Notizbücher. Die ungefähr 20.000 Seiten gewähren spannende Einblicke in das Leben einer aufstrebenden, dabei fest in die Gesellschaft des Hamburger Großbürgertums integrierten Familie. Sie ermöglichen es, Heinrich von Ohlendorff im Spiegel der Tagebücher seiner Frau zu porträtieren. Gleichzeitig lässt sich mit ihrer Hilfe ein faszinierendes Panoramabild der "feinen" Hamburgischen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeichnen. Die erste Biographie dieses Hamburger Kaufmanns, der zu den Donatoren der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung gehörte.

154 Seiten
Preis: 27,80 Euro
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Edmund Siemers
Mäzene für Wissenschaft 16

Edmund Siemers

Unternehmer und Stifter
Autor: Johannes Gerhardt

Als schöpferischer Unternehmer war er einer der Pioniere des Petroleumhandels in Deutschland. Später reüssierte er als Importeur von Chilesalpeter und baute eine eigene Schiffsflotte auf. Und schließlich wurde er Bauunternehmer und Großgrundbesitzer im Norden Hamburgs. Doch wirklich bekannt ist Edmund Siemers durch seine beiden großen Stiftungen geworden: 1896 Edmundsthal-Siemerswalde in Geesthacht, eine der ersten Lungenheilstätten in Deutschland, und 1907 dann das Vorlesungsgebäude auf der Moorweide, bis heute Sinnbild für "die Universität" in Hamburg. Sein Leben ist gleichermaßen mit der hamburgischen, deutschen und transatlantischen Wirtschaftsgeschichte des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts verknüpft. Geradezu idealtypisch verkörpert Edmund Siemers einen Stifter aus dem hamburgischen Großbürgertum. Die erste Biographie des "Carnegie Hamburgs", der auch als Donator und Kuratoriumsmitglied der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung in Erscheinung trat.

212 Seiten
Preis: 27,80 Euro
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"Es muß besser werden!"
Mäzene für Wissenschaft 17

"Es muß besser werden!"

Aby und Max Warburg im Dialog über Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit
Autor: Karen Michels

Die Geschichte, wie Max Warburg Chef des familieneigenen Bankhauses wurde, obwohl sein Bruder das Geschäft hätte übernehmen sollen, ist oft erzählt worden: Als er 12 Jahre alt war, bot ihm der ein Jahr ältere Aby sein Erstgeburtsrecht gegen das Versprechen an, ihm fortan alle Bücher zu kaufen, die er bräuchte. Max nahm an – und stellte damit, wie er später sagte, "den größten Blankoscheck meines Lebens" aus. Die Lebenswege der beiden strebten von hier aus in unterschiedliche Richtungen. Aby baute seine Bibliothek zu einem Forschungsinstitut aus. Max entwickelte M. M. Warburg & Co. zu einer der wichtigsten Privatbanken Deutschlands. Ein parallel von beiden verfolgtes Ziel war die Universitätsgründung. Die Brüder gehörten zu den frühen Donatoren der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung. Es ging um nichts weniger als um "Hamburgs geistige Zahlungs­­fähigkeit".

112 Seiten
Preis: 19,80 Euro
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Stadt - Mann - Universität
Mäzene für Wissenschaft 18

Stadt - Mann - Universität

Werner von Melle und ein Jahrhundert-Lebenswerk, Teil 1: Der Mann und die Stadt
Autor: Myriam Isabell Richter

Wie wird man zum Hanseaten und was ist ein (Hamburger) Patriot? Warum konnte ein Abiturient bis 1918 nicht in Hamburg studieren und wieso führten Katastrophen im 19. Jahrhundert zu Modernisierungsschüben in der Freien und Hansestadt? Fragen dieser Art durchziehen das Buch – die meisten werden beantwortet. Um 1850 neigt sich ein gediegenes Großkapitel Hamburger Stadtgeschichte dem Ende zu. Am Beginn des neuen steht die Geburt eines Knaben. Werner von Melles Durchsetzungswillen verdankt Hamburg nicht zuletzt die Universität. Die Biographie über den ersten Präsidenten der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung erzählt die Geschichte seines langen Lebensweges im Koordinatennetz politischer Systeme und hanseatischer Stadtkultur. Ihr erster Teil ist Zeugnis einer komplexen Liebe und Partnerschaft zwischen dem Mann und der Stadt.  

364 Seiten
Preis: 59,80 Euro
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