Die Hamburger Südsee-Expedition brachte zwischen 1908 und 1910 umfangreiche Sammlungen aus deutschen Kolonialgebieten nach Hamburg. Ein zweijähriges Provenienzforschungsprojekt untersucht nun deren Erwerbsumstände im kolonialen Kontext während der ersten von zwei Expeditionsreisen. Es findet in Zusammenarbeit mit Partner:innen in Papua-Neuguinea und der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung statt und wird vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert.
Eine Gedenktafel im Foyer des Auditorium Maximum und vier "Stolpersteine" vor dem Hauptgebäude der Universität Hamburg in der Edmund-Siemers-Allee erinnern an die Studierenden Hans Leipelt, Reinhold Meyer, Margaretha Rothe und Friedrich Geussenhainer. Anlässlich des 100. Geburtstags von Hans Leipelt am 18. Juli 2021 hat die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung die Publikation Weiße Rose Hamburg. Drei Reden zum Widerstand im Nationalsozialismus vorgelegt.
Der Hamburger Philosoph und Kant-Forscher Heiko Puls erhielt den Kurt-Hartwig-Siemers-Wissenschaftspreis 2019. Im 100. Gründungsjahr der Universität Hamburg war dieser erstmals mit 50.000 Euro dotiert. Die Dokumentation versammelt die Reden der Preisverleihung am 9. Dezember 2019.
Doris Fischer-Radizi ist für ihre Publiation über Rahel Liebeschütz-Plaut, erschienen in unserer Reihe "Wissenschaftler in Hamburg", mit dem zweiten Platz beim Herbert-Lewin-Preis ausgezeichnet worden.
Am 20. November jährt sich der Todestag eines der erfolgreichsten Kaufleute und wirkungsmächtigsten Stifter der jüngeren Geschichte Hamburgs zum 100. Mal. Edmund Siemers‘ Leben ist gleichermaßen mit der hamburgischen, deutschen und transatlantischen Wirtschaftsgeschichte verknüpft. Geradezu idealtypisch verkörpert er einen Stifter aus dem Großbürgertum.
Die Universität Hamburg hat am 31. Januar zum vierten Mal ihre Deutschlandstipendien vergeben. Vizepräsidentin Prof. Dr. Jetta Frost überreichte im Erika-Haus des Universitätsklinikums Eppendorf die Auszeichnung an 128 Studierende der Universität, darunter die Psychologin Laura Emde und die Theologin Carlotta Sophie Reinhardt. Beide heißen wir als Neustipendiatinnen in dem Programm herzlich willkommen!
Die Universität Hamburg hat am 26. Januar zum zweiten Mal ihre Deutschlandstipendien vergeben. Im Rahmen der feierlichen Verleihung im Universitäts-Hauptgebäude überreichte Vizepräsidentin Prof. Dr. Jetta Frost die Auszeichnung an 45 Studierende der Universität, darunter die Hydrobiologin Claudia Tschesche und die Sozialökonomin Dalia Marmer.
Am 13. Oktober 2015 erhielt der Historiker Anton F. Guhl den Berenberg Preis für Wissenschaftssprache 2015 für seine Biographie "Johannes August Lattmann. Sozial und liberal im vordemokratischen Hamburger Senat". Die Publikation ist als vierzehnter Band in der Reihe "Mäzene für Wissenschaft" der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung erschienen.
Vor mehr als 100 Jahren erkundete eine Gruppe von Forschern im Auftrag der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung das damalige Deutsch-Neuguinea. Von 1908 bis 1910 war die Hamburger Südsee-Expedition in unterschiedlicher Zusammensetzung mit dem Expeditionsschiff "Peiho" unterwegs, um die Kultur der Menschen in der damaligen deutschen Kolonie zu erforschen.
Die Universität Hamburg hat am 27. Januar die ersten Deutschlandstipendien vergeben. Im Rahmen einer von der Universitäts-Gesellschaft Hamburg und der Edmund Siemers-Stiftung ausgerichteten feierlichen Verleihung im Warburg-Haus überreichte Vizepräsidentin Prof. Dr. Jetta Frost die Auszeichnung an 26 Studierende der Universität, darunter die Hydrobiologin Claudia Tschesche und die Kunsthistorikerin Sophia Grabow.
In den letzten 10 Jahren hat sich bei der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung einiges getan: Eine Schriftenreihe wurde ins Leben gerufen, ein renommierter Wissenschaftspreis neu belebt und die Kooperation mit anderen Stiftungen ausgebaut. Nach über 70 Jahren der Auslagerung hat die Stiftung wieder das ihr von Anfang an zugedachte Zuhause im Hauptgebäude der Universität gefunden.