Ernst Cassirers Leistungen für die Philosophie – und die Republik

Am Mittwoch, 14. Oktober 2020, 19:30 Uhr, stellen die Cassirer-Biographin Susanne Wittek und Birgit Recki, Professorin für Philosophie an der Universität Hamburg, Herausgeberin der Hamburger Ausgabe von Ernst Cassirers Werken, das Werk und Leben des Philosophen Ernst Cassirer (1874-1945) vor, eines bedeutenden Wissenschaftlers der Universität Hamburg. Ernst Cassirers Todestag jährte sich 2020 zum 75. Mal.

Datum: Mittwoch, 14. Oktober 2020
Zeit: 19:30 Uhr
Eintritt: 7 Euro/5 Euro (ermäßigt)
Ort: Literaturhaus, Schwanenwik 38 in Hamburg

Für jede Lesung ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich! Kartentelefon: 040/2279203 oder Mail: lit@lit-hamburg.de

Susanne Wittek
hat die Biographie "So muss ich fortan das Band als gelöst ansehen." Ernst Cassirers Hamburger Jahre 1919-1933* verfasst. Sie stellt Cassirer als philosophischen Denker und engagierten Demokraten vor, der für die Weimarer Republik eintrat und sich gegen den wachsenden Antisemitismus zur Wehr setzte – auch als Rektor der Hamburgischen Universität. Er verließ "seine Universität" im April 1933.
Birgit Recki erläutert die Bedeutung Ernst Cassirers für die Philosophiegeschichte. Mit seiner Philosophie der symbolischen Formen bestimmte er die Bedeutung der Kultur im Denken neu. Seine Jahre an der Hamburgischen Universität – von 1919 bis 1933 – bildeten die produktivste Zeit seines Schaffens.

* Die Biographie ist in der Reihe „Wissenschaftler in Hamburg“ erschienen, die von der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung herausgegeben wird. Die Reihe schildert Werk und Leben bedeutender Persönlichkeiten, die an der Universität Hamburg und weit darüber hinaus gewirkt haben. Sie erscheint im Wallstein Verlag, Göttingen.