"Der Siemers-Preis hat für mich eine große persönliche Bedeutung. Zunächst ehrt mich natürlich die Auszeichnung meiner Arbeit gang besonders! Daneben hat der Preis für mich aber auch eine mehrschichtige persönliche Bedeutung:
Er verbindet mich mit meinem akademischen Lehrer, Jürgen Basedow. Dieser hat mich für den Preis vorgeschlagen und war an der Verleihung anwesend – ein besonders schöner Abend und gleichzeitig der letzte, den ich mit ihm vor seinem viel zu frühen Tod verbringen durfte.
Auch die Verbindung, die dieser Preis zur Hansestadt schlägt, ist mir sehr wichtig. Inzwischen bin ich als Lehrstuhlinhaber an die Universität Hamburg zurückgekehrt. Der Preis war dabei sicher auch ein Argument für meine Bewerbung.
Der Preis verbindet zudem mit meinem Lehrstuhlvorgänger, Peter Mankowski, der ebenfalls viel zu früh verstorben ist und der den Siemers-Preis im Jahre 1996 entgegennehmen durfte.
Besonders gerne denke ich auch an die Laudatio des Präsidenten der Universität Hamburg, in der er betonte, dass man „gute Leute“ immer gerne nach Hamburg zurückhole. Dass ich inzwischen nun wirklich wieder in Hamburg bin, freut mich sehr und lässt die Worte fast prophetisch erscheinen.
Ohne zu übertreiben wirkt der Preis somit zumindest rückblickend wie ein Wegweiser für meine weiteren Entwicklung bis heute. "