Mäzene für Wissenschaft 11

Gustav Amsinck

Ein Hamburger Großkaufmann in New York
Constanze Rheinholz

1857 machte sich der junge Hamburger Kaufmann Gustav Amsinck auf den Weg in die Vereinigten Staaten. In der boomenden Metropole New York baute er das "Warencommissions- und Bankgeschäft" seines Bruders mit Geschick, Fleiß und Ideenreichtum aus. Unter seiner Ägide überstand G. Amsinck & Co. Revolten in Südamerika, Betrugsversuche und Schiffsuntergänge. Neben dem Kerngeschäft, vor allem Zucker- und Kaffeehandel, investierte der Merchantbanker auch in neuartige Fassreifenpatente, Fertigbauhäuser und war beim Bau des Panamakanals involviert. Privat schätze Gustav Amsinck die schönen Künste und das Reisen. Als im Jahre 1907 die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung ins Leben trat, gehörte er zu deren wichtigsten Donatoren. Die vorliegende Biographie zeichnet den Aufstieg dieses Mannes nach, der mit hanseatischen Kaufmannstugenden im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu Ansehen und Reichtum gelangte.

90 Seiten
Preis: 19,80 Euro
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Lesen Sie hier die Rezension des Bandes in der Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte.

 

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