Mäzene für Wissenschaft 16

Edmund Siemers

Unternehmer und Stifter
Johannes Gerhardt

Als schöpferischer Unternehmer war er einer der Pioniere des Petroleumhandels in Deutschland. Später reüssierte er als Importeur von Chilesalpeter und baute eine eigene Schiffsflotte auf. Und schließlich wurde er Bauunternehmer und Großgrundbesitzer im Norden Hamburgs. Doch wirklich bekannt ist Edmund Siemers durch seine beiden großen Stiftungen geworden: 1896 Edmundsthal-Siemerswalde in Geesthacht, eine der ersten Lungenheilstätten in Deutschland, und 1907 dann das Vorlesungsgebäude auf der Moorweide, bis heute Sinnbild für "die Universität" in Hamburg. Sein Leben ist gleichermaßen mit der hamburgischen, deutschen und transatlantischen Wirtschaftsgeschichte des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts verknüpft. Geradezu idealtypisch verkörpert Edmund Siemers einen Stifter aus dem hamburgischen Großbürgertum. Die erste Biographie des "Carnegie Hamburgs", der auch als Donator und Kuratoriumsmitglied der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung in Erscheinung trat.

212 Seiten
Preis: 27,80 Euro
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Lesen Sie hier die Rezension des Bandes in der Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte.

 

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